Bedarfs- vs. Verbrauchsausweis
Beide heißen Energieausweis. Beide sehen ähnlich aus. Aber sie messen grundverschiedene Dinge. Der Bedarfsausweis berechnet, wie viel Energie ein Gebäude theoretisch braucht, basierend auf seiner Bausubstanz. Der Verbrauchsausweis zeigt, was die Bewohner tatsächlich verbraucht haben, beeinflusst von ihrem Heizverhalten, der Belegungszahl, dem Winter. Im Seminar erarbeiten wir gemeinsam, warum das für Ihre Kaufentscheidung einen Unterschied macht und wann welcher Ausweis mehr über den Zustand des Gebäudes verrät.
Effizienzklassen und Heizkosten
Klasse A+ klingt gut. Klasse H klingt schlecht. Was das konkret für die monatlichen Heizkosten bedeutet, ist deutlich komplizierter. Energiepreise schwanken. Gebäudenutzung variiert. Klimazonen unterscheiden sich. Wir schauen uns an, was die Effizienzklasse tatsächlich aussagt, welche Annahmen ihr zugrunde liegen und wo ihre Grenzen als Prognoseinstument liegen. Kein falsches Sicherheitsgefühl, aber auch keine unnötige Panik vor einer mittleren Klasse.
Sanierungskosten grob überschlagen
Bevor Sie einen Energieberater beauftragen, können Sie sich eine erste Orientierung verschaffen. Wir erklären, welche Maßnahmen typischerweise welche Kostenbereiche haben, wie Sie aus öffentlich zugänglichen Quellen Anhaltspunkte gewinnen und wie Sie diese Zahlen in Relation zum Kaufpreis setzen. Das ist keine Kostenschätzung im Fachsinne. Es ist Orientierungswissen, das Ihnen hilft, ein Angebot einzuordnen, wenn Sie es dann einholen.
KfW- und BAFA-Förderprogramme
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude ist ein Dickicht. KfW vergibt Kredite und Zuschüsse, BAFA fördert bestimmte Anlagen direkt. Wir gehen durch, welche Programme laut den öffentlich zugänglichen Informationen der jeweiligen Behörden aktuell existieren, was die grundlegenden Voraussetzungen sind und wo Sie weitere Informationen finden. Wir erklären die Strukturen, wir beantragen nichts für Sie.